Immenhof - Filmpreis 2018

 

 

Malente „...

und der Immenhof-Filmpreis 2018 geht an ...“ – gleich zwölf Schauspieler freuten sich über die goldbronzefarbene Pferde-Statuetten, die am Sonnabend in Malente verliehen wurden. Unter den Preisträgern waren „Bergretter“ Sebastian Ströbel, „Kommissarin“ Anja Kling und „Trotzkopf“ Anja Schütte.

Die kleine Gala, die der Verein zur Förderung des Immenhof-Museums zum fünften Mal im Uwe-Seeler-Fußballpark organisierte, präsentierte sich ohne großen Glamourfaktor. Stattdessen konnten die wenigen Besucher die Stars hautnah erleben, zumal der neutrale Zuschauer den Eindruck gewinnen konnte, dass die Ehrengäste mit Anhang und die Funktionäre deutlich in der Überzahl waren. Insgesamt genossen 80 Besucher den bunten Abend.

Klönschnack mit Selfies 

Bevor die eigentliche Verleihungszeremonie begann, trafen sich alle Gäste zum Klönschnack im Foyer. In erwartungsfroher Runde wurden Selfies mit den Prominenten gemacht, die gern Autogramme gaben und Fragen beantworteten. Den ersten Interviews, die mit der Schirmherrin des Immenhofmuseums Daniela Schwerdt im Eingangsbereich vor laufender Kamera für das You-Tube-Portal des Vereins aufgezeichnet wurden, folgte nach der offiziellen Eröffnung eine zweite Gesprächsrunde.

Hier präsentierte sich der Initiator der Immenhof-Nostalgie und Filmpreis-Jury-Präsident Mario Würz als charmanter Moderator, der seinen Gästen auch das eine oder andere Detail aus der schauspielerischen Arbeit entlockte. Als durchlaufendes Thema endete jedes Frage- und Antwortspiel mit dem jeweiligen persönlichen Bezug zu Malente und den Immenhof-Filmen, wobei Letzteres oft auf Pferde und Reiten reduziert wurde. So gestand die Hamburgerin Svenja Pages, die einen Ehrenpreis für ihre vielen Rollen unter anderem in „Diese Drombuschs“ in Empfang nahm, dass sie noch nie in Malente gewesen sei und erst in Vorbereitung auf die Veranstaltung einige Filme mit ihrem Sohn angeschaut habe.

Während auch an „Balko“ Jochen Horst, der in diesem Sommer den Bösewicht bei den Karl-May-Festspielen in Segeberg spielte, „der Immenhof komplett vorbeigegangen“ ist, verbindet Heidrun Fiedler mit den Filmen ihre ersten TV-Momente. „Wenn die Immenhof-Wiederholungen liefen, durfte ich gemeinsam mit meinem Großvater Fernsehen gucken“, erinnert sich die 31-jährige, die vor drei Jahren am Kalkberg „unter Geiern“ spielte. Das Besondere: „Opa war Pferdezüchter – da sieht man diese Filme mit ganz anderen Augen.“

Und auch Anja Schütte verbindet mit den „ehrlichen und bodenständigen Heimatfilmen von einst“ gute alte Werte und Tugenden. „Ich bekomme immer noch ein Gänsehautgefühl, wenn ich daran denke. Und das Herz geht auf, wenn ich das sehe.“

Ein Papa als Held 

Einen Hauch dieser heilen Welt vermittle auch die Filmpreisverleihung, waren sich die Geehrten in ihren Dankesreden einig. So betonten Anja Kling und Anja Schütte die „gemütliche Atmosphäre“ einer wie Svenja Pages es zusammenfasste „sehr intimen und lustigen Veranstaltung“.

Ellenie Salvo Gonzales verkündete: „Ich fühle mich richtig wohl, es macht Spaß, hier zu sein“, während Sebastian Ströbel das Bronzepferd in die Höhe reckte. „Dieser Preis ist ein Geschenk für alle Mädchen-Papas. Damit bin ich zu Hause der Held."

 

 

 

 

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